Arbeiten und erholen mit maritimem Flair
Das neue Hafenquartier Speicherstraße

 

Der Dortmunder Hafen ist ein Industrie- und Logistikstandort von internationaler Bedeutung. Mit der Entwicklung der südlichen und nördlichen Speicherstraße und der damit verbundenen städtebaulichen Öffnung des Hafenquartiers wird der klassische Hafen in einem Randbereich um urbane Nutzungen erweitert. So entstehen neue Arbeits- und Freizeitqualitäten für die gesamte Stadt.

Mit seinen historischen und hafentypischen Merkmalen, insbesondere die Lage am Wasser, birgt der Hafen ein enormes Potenzial für bis zu 5.000 neue Arbeitsplätze. Während sich in der südlichen Speicherstraße bereits zahlreiche Projekte in der Umsetzung befinden, wurden in der nördlichen Speicherstraße mit der Auslobung der Rahmenplanung und der Auswahl des Kopenhagener Büros COBE die Grundlagen für die Entwicklung gelegt.


Südliche Speicherstraße am Stadthafen: Digitaler Hotspot
Auf Grundlage des Rahmenplans entsteht ein urbanes Gründungs- und Wissensquartier mit digitalem Schwerpunkt. Das industrielle Flair bleibt mit den unter Denkmalschutz stehenden Portaldrehkränen und weiteren Hafenelementen erhalten und schafft regionale Identität. Sowohl Startups als auch etablierte Unternehmen finden hier Möglichkeiten des Austauschs und der Zusammenarbeit. Städtebaulich werden die markanten Speichergebäude am Kanal sowie die Speicherstraße 15 saniert und mit ansprechenden Neubauten ergänzt. Für die einzelnen Immobilien werden in offenen Wettbewerben private Investoren mit den besten Konzepten gesucht. Schon in der Umsetzung sind der Leuchtturm am Anleger, der Lensing Media Port, das Hafenforum, die Akademie für Theater und Digitalität sowie der Heimathafen Nordstadt. Das Herzstück des Quartiers bildet zukünftig die wasserseitige Promenade als Erholungsort mit verschiedenen gastronomischen und kulturellen Nutzungen.


Nördliche Speicherstraße am Schmiedinghafen: Quartier für alle!
Das Projektgebiet an der Nördlichen Speicherstraße umfasst rund 10 Hektar und wird von d-Port21, einer Tochtergesellschaft der Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21) und der Dortmunder Hafen AG, entwickelt. Die Abstimmungen laufen Hand in Hand mit dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt sowie der Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund. Darüber hinaus wird auch die Dortmunder Bevölkerung aktiv miteingebunden.


Die Planungen für die Nördliche Speicherstraße nehmen derzeit konkrete Züge an. Das Konzept heißt „Quartier für alle!“. Ziel ist die Entwicklung eines Campus mit Unternehmen aus der Digital- und Kreativwirtschaft sowie Bildungseinrichtungen. Die Vision ist ein urbanes Quartier mit hohen Arbeits- und Aufenthaltsqualitäten. Die Hafenpromenade mit gastronomischen Einrichtungen wird sich analog zur südlichen Speicherstraße fortsetzen. Während die mehrgeschossigen Baukörper dort auf die Nutzung durch größere Unternehmen zugeschnitten sind, schafft die kleinteilige Gebäudestruktur zur Kleingartenanlage hin einen gleitenden Übergang und bietet Raum für kleinere Unternehmen und Startups. Die Balance zwischen öffentlichem Raum und Baukörpern, das Wechselspiel zwischen Typologie und Dichte sowie die robuste Erschließung inklusive einer Querung des Industriehafens mit einer neuen Drehbrücke über den Kanal bis hin zur Kleingartenanlage, sprechen für das schlüssige
Gesamtkonzept.


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Arne van den Brink
Zukunft der Immobilie

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