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Der Bausektor gehört zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren. In Deutschland sind etwa 40 Prozent der CO2-Emissionen sowie etwa 55 Prozent des Abfallaufkommens auf die Baubranche zurückzuführen. Neue Ansätze sind notwendig, damit eingesetzte Baumaterialien lange und möglichst ohne Qualitätsverlust in geschlossenen technischen oder biologischen Kreisläufen geführt werden können und nicht als Abfall enden.
Die Stadt Dortmund schafft ein Beratungsangebot für Produktionsküchen der Mittagsverpflegung in Kitas und Schulen.
Cateringbetriebe, die die Mittagsverpflegung für Dortmunder Kita- und/oder Schuleinrichtungen produzieren und liefern, haben die Möglichkeit ein kostenfreies individuell anpassbares Beratungsangebot im Rahmen des Programms „Dortmund tischt auf“ zu erhalten.
Millionen Tonnen Elektroschrott schlummern ungenutzt in Kellern und Schubladen - eine riesige Quelle wertvoller Rohstoffe. Doch wie können wir diesen "Schatz" sinnvoll und wirtschaftlich zurück in den Kreislauf führen? Das Projekt DoZirkulär2030 und das Team greenhouse.ruhr der Wirtschaftsförderung Dortmund führen dazu Ende November ein besonderes Innovationsformat durch und suchen für den „E-Cycle: Innovationssprint für neue Wege aus dem Elektroschrott“ Teilnehmer*innen, die sich der Herausforderung für unsere Region stellen.
Das Förderprojekt „Dortmund2030: Zirkuläres und gemeinwohlorientiertes Wirtschaften“ wird mit rund 1,2 Millionen Euro weitere drei Jahre durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Zukunft Region“ gefördert. Damit schreibt die Stadt Dortmund ihren gemeinsamen Weg zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsform fort.
Die Kreislaufwirtschaft bietet vielfältige Chancen für mehr Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Um die zirkuläre Wertschöpfung in der mittelständisch geprägten Industrie in Nordrhein-Westfalen weiter anzukurbeln, startete das Land NRW den Förderaufruf
„Zirkuläre Produktion NRW" (ZiPo.NRW).
Die Entwicklungsphase von dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Projekt DoZirkulär2030 (zirkuläres und gemeinwohlorientiertes Wirtschaften in Dortmund) aus dem Bundeswettbewerb Zukunft Region neigt sich dem Ende. Am 31.01. fand die Abschlussveranstaltung des Projektes mit rund 90 Teilnehmer*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft im Bürgerhaus Dorstfeld statt.
19 Umsetzungsprojekte wurden eingereicht
Am vergangenen Freitag (30.08.) besichtigte die Arbeitsgruppe Bauen im Rahmen des Projektes DoZirkulär2030 das Living Lab in Wuppertal. Das Lab ist ein innovatives Projekt, das darauf abzielt, neue Ideen und Lösungen für urbane Herausforderungen und zukünftiges Wohnen im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu entwickeln und zu testen. Es handelt sich um einen experimentellen Raum, in dem Bürger*innen, Unternehmen, Wissenschaftler*innen und politische Entscheidungsträger*innen zusammenarbeiten, um Technologien, Dienstleistungen und Konzepte zu erproben.
Förderung
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Zukunft Region“ finanziert. Nach Ende der zweijährigen Konzeptentwicklungsphase werden in der anschließenden dreijährigen Umsetzungsphase praxisnahe Projekte realisiert.