Bigskills Finale 2026: Berufsorientierung neu gedacht

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Die Gesamtschule Gartenstadt gewann den Teamwettbewerb der Bigskills Schulmeisterschaft 2026.
Die Gesamtschule Gartenstadt gewann den Teamwettbewerb der Bigskills Schulmeisterschaft 2026. Wirtschaftsförderung Dortmund
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Beim Bigskills Finale 2026 konnten die Schüler*innen ihr Können in praxisnahen VR-Challenges unter Beweis stellen.
Beim Bigskills Finale 2026 konnten die Schüler*innen ihr Können in praxisnahen VR-Challenges unter Beweis stellen. Wirtschaftsförderung Dortmund
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Im kreativen Teamwettbewerb entwickelten die Schüler*innen gemeinsam stabile und funktionale Drahtbrücken.
Im kreativen Teamwettbewerb entwickelten die Schüler*innen gemeinsam stabile und funktionale Drahtbrücken. Wirtschaftsförderung Dortmund
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Teamgeist, Kreativität und technisches Geschick standen beim Bigskills Finale 2026 im Mittelpunkt.
Teamgeist, Kreativität und technisches Geschick standen beim Bigskills Finale 2026 im Mittelpunkt. Wirtschaftsförderung Dortmund

Die Bigskills Schulmeisterschaft 2026 hat erneut gezeigt, wie wichtig innovative und praxisnahe Berufsorientierung für junge Menschen ist. Gleichzeitig wurde deutlich, wie viel entstehen kann, wenn Schulen, Unternehmen und Netzwerkpartner*innen gemeinsam an einem Ziel arbeiten.

Im Projekt „Ausbildung im Quartier“ der Wirtschaftsförderung Dortmund beschäftigen wir uns täglich mit der Frage, wie wir Schüler*innen frühzeitig mit Unternehmen zusammenbringen und berufliche Perspektiven greifbarer machen können. Bigskills ist dabei ein Format, das genau diese Verbindung auf besondere Weise schafft.

Über mehrere Wochen hinweg wurden die Turniere gemeinsam mit unseren Projektschulen vorbereitet und begleitet. Für uns als Team war es besonders schön zu sehen, mit wie viel Motivation, Konzentration und Teamgeist die Schüler*innen an die Wettbewerbe herangegangen sind.

Bigskills verbindet VR-Trainings mit praxisnahen Aufgaben und fördert dabei Kompetenzen wie Genauigkeit, Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit und den Umgang mit Herausforderungen. Fähigkeiten, die sowohl im schulischen Alltag als auch in vielen Ausbildungsberufen eine wichtige Rolle spielen. Der spielerische Ansatz schafft dabei einen Zugang, der nah an der Lebenswelt vieler Jugendlicher ist und Berufsorientierung auf eine moderne Art erlebbar macht.

Im großen Finale traten schließlich acht Teams aus Dortmunder Projektschulen sowie der Beimdick Gruppe gegeneinander an. Mit dabei waren die Emscherschule Aplerbeck, die Martin-Buber-Schule, die Katholische Hauptschule Husen, die Jeanette-Wolff-Schule, die Gemeinschaftshauptschule Scharnhorst, die Gesamtschule Scharnhorst und die Gesamtschule Gartenstadt.

Neben den VR-Wettbewerben sorgte auch der kreative Teamwettbewerb für Begeisterung. Die Aufgabe bestand darin, aus Draht eine stabile, funktionale und gleichzeitig ästhetisch ansprechende Brücke zu bauen. Dabei wurde schnell sichtbar, wie viel technisches Verständnis, Feinmotorik, Geduld und Zusammenarbeit in den Teams steckt.

Gerade solche Formate zeigen aus unserer Sicht, wie wichtig die enge Vernetzung zwischen Schule und Wirtschaft ist. Berufsorientierung funktioniert besonders dann gut, wenn Jugendliche praktische Erfahrungen sammeln können und Unternehmen frühzeitig mit potenziellen Nachwuchskräften in Kontakt kommen.

Für uns als Wirtschaftsförderung Dortmund ist genau das ein zentraler Bestandteil moderner Fachkräftesicherung. Die Fachkräfte von morgen entstehen nicht erst am Ende der Schulzeit. Sie entwickeln sich bereits heute in Schulen, Projekten und Begegnungen wie diesen.  Darüber hinaus ist erfreulich zu sehen, dass die Vision der digitalen Feile, die bereits im Jahr 2021 durch In|Die RegionRuhr im Rahmen des Förderprogramms InnoBoost.RUHR unterstützt wurde, inzwischen erfolgreich in der Praxis angekommen ist.
 

Autor*in
Isabell Salzmann