Vorreiterrolle in der Corona-Pandemie: TU Dortmund von Hochschulsportverband als "Hochschule des Jahres" ausgezeichnet

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Nahmen die Auszeichnung in Frankfurt entgegen: (v.l.) Stellvertretender Hochschulsportleiter Maximilian Roeren, Hochschulsportleiter Christoph Edeler und TU-Kanzler Albrecht Ehlers. Bild: Oliver Kraus/adh

Nahmen die Auszeichnung in Frankfurt entgegen: (v.l.) Stellvertretender Hochschulsportleiter Maximilian Roeren, Hochschulsportleiter Christoph Edeler und TU-Kanzler Albrecht Ehlers. Bild: Oliver Kraus/adh

Die Auszeichnung nahmen Albrecht Ehlers, Kanzler der TU Dortmund, sowie Christoph Edeler, Leiter des Hochschulsports, und sein Stellvertreter Maximilian Roeren im Rahmen der Vollversammlung des adh in Frankfurt entgegen. Franziska Fass und Joshua Miethke, adh-Vorstandsmitglieder, zeigten sich in ihrer Laudatio von der Flexibilität und Spontaneität des Dortmunder Hochschulsports beeindruckt. Als dieser im März 2020 aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig eingestellt werden musste, begann der Hochschulsport innerhalb von nur drei Tagen mit dem Streaming erster Onlineangebote. Durch dieses schnelle Handeln habe der Hochschulsport der TU Dortmund eine Vorreiterrolle in Deutschland eingenommen.
 
Auch im weiteren Verlauf der Pandemie konnte der Hochschulsport immer wieder innovative Impulse geben. So entstand in Dortmund die Idee, verschiedene Livestreams der 202 Mitgliedshochschulen des adh zu bündeln. Daraus entwickelte sich die „adh Online Woche“ mit 53 Kursen aus 17 Hochschulen. Zudem war Christoph Edeler maßgeblich an der Entwicklung des deutschlandweiten digitalen adh-Hochschullaufs beteiligt. „Die Auszeichnung erfüllt uns alle mit Stolz. Sie ist Ausdruck unseres lebendigen Campuslebens“, sagte TU-Kanzler Albrecht Ehlers. „Christoph Edeler und sein Team engagieren sich außerordentlich für den Hochschulsport, auch über Dortmund hinaus. Die Hochschulleitung dankt außerdem Prof. Matthias Schneider, der die Teststrategie an der TU Dortmund entwickelt hat, die dazu beigetragen hat, dass die Hochschulsportaktivitäten im Sommersemester 2021 wieder überwiegend vor Ort aufgenommen werden konnten.“
„Wir freuen uns sehr über die Ehrung und auf die Arbeit in den kommenden Jahren“, sagt Christoph Edeler. 2023 soll ein neues Multifunktionsgebäude fertiggestellt werden, auch eine Fläche zum Bouldern ist in Planung. Im Jahr 2025 wird dann mit den „Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games“ die zweitgrößte Multisportveranstaltung nach Olympia in der Rhein-Ruhr-Region stattfinden. 

Autor*in
Marion Haake