An allen Ecken wurden Hackathons ins Leben gerufen um dem Virus und den Auswirkungen der Corona-Krise zu begegnen. Auch uns treiben die Auswirkungen von Kontaktverbot und Shut-Down des öffentlichen Lebens um. Noch mehr als die Frage, was wir heute gegen SARS-CoV-2 und COVID-19 und die gesellschaftlichen Folgen tun können beschäftigt uns aber auch die Frage, wie es danach weiter gehen wird. Was lernen wir eigentlich aus den Verhaltensänderungen der letzten Wochen? Wo müssen wir anfangen neu und anders zu denken und zu handeln, nicht nur in der Krise, sondern auch in Zukunft? Wo können wir unternehmerisch, gesellschaftlich und auch als Verwaltung anpacken um die Welt nach der Krise ein Stückchen besser zu machen oder uns zumindest ein Teil der erlebten Solidarität auf Dauer zu erhalten?

Diese und andere Fragen wollen wir gemeinsam mit Akteuren der Dortmunder Stadtgesellschaft, aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung in mehreren Helpathons in und mit Dortmund bearbeiten. Auf der Suche nach den Sozialen Innovationen und den sozial innovativen Projekt und Geschäftsideen wollen wir drängende Herausforderungen auf kommunaler Ebene verstehen und Lösungsideen vor Ort zum Leben erwecken.

Ziel der Projektgruppe

Der Helpathon ist ein Format zur Ideengenerierung. Eingebettet in eine Strategie zur Förderung lokaler Wirtschaft, sollen mit dem Helpathon die Herausforderungen unserer Zeit besser verstanden und an unsere lokalen Gegebenheiten angepasste Lösungen entwickelt werden. Dabei geht es nicht nur um das neue Start-Up, für das sich ein durch Corona ausgelöstes Geschäftsmodell abzeichnet. Es geht auch darum bisherige Geschäftsmodelle zu überdenken, die Praxis unseres Wirtschaftens, Konsumierens, Handelns und Verwaltens zu weiter zu entwickeln und an eine neue Normalität mit und nach Corona auszurichten.

Was wollen wir mit dem Helpathon vor Ort erreichen:
- Einzelaktivitäten bündeln und in Kooperation mehr erreichen
- Lösungen für die Zeit nach Corona finden
- Learnings aus der Krise umsetzen
- Höhere Resistenz gegen Krisensituationen erreichen
- Soziale Innovationen kommunal ausrichten und steuerbar halten
- Neue Geschäftsfelder und Geschäftsideen entdecken
- Stadt nachhaltig gestalten

Zielgruppen

Der Helpathon richtet sich an Innovatoren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft. An Menschen mit Ideen und kreativen Gedanken, die aktiv an der Zukunft ihrer Stadt und in Kooperation mit anderen zusammen arbeiten wollen. Z.B.:
- Arbeitsebene der Verwaltung (EB80, 1/III, 40, …)
- Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen TU/FH
- Studierende
- Bürger*innen aus den Quartieren
- Unternehmer*innen
- Gründer*innen
- Dortmunder Stiftungen und Ihre Vertreter*innen
- Organisierte Zivilgesellschaft (Vereine, Initiativen, etc.)

Wie?

Der Helpathon wird auf einer digitalen Arbeitsplattform umgesetzt. In Onlinekonferenzen und Webinaren erhalten die Teilnehmer das notwendige Handwerkszeug um kollaborativ und in kleinen Gruppen Herausforderungen und Lösungsansätze zu bearbeiten.

Auf der Plattform werden Werkzeugkoffer und virtuelle Arbeitsräume zur Verfügung gestellt und die Arbeit wird durch erfahrene Mentoren unterstützt. Die technische Umsetzung erfolgt dann mit verschiedenen Instrumenten (Zoom-Videokonferenzen, digitales Whiteboard, Collaboration-Tools) und wird durch einen technischen Support unterstützt.

Der Helpathon konzentriert sich auf zwei Phasen in einem Ideengenerierungsprozess: Das Verstehen des Problems und der Herausforderung und der Entwicklung erster Ideen und Lösungsansätze. Am Ende des ersten Arbeitstages stehen bestenfalls Prototypen, an denen weiter gearbeitet werden kann.

Mit dem Helpathon wollen wir nicht aufhören, wenn erste Ideen im Raum stehen. Als offenes Innovationssystem soll an den Ideen in Dortmund weiter gearbeitet werden. Zum einen unterstützt das Netzwerk des greenhouse.ruhr bei der Weiterentwicklung von sozial innovativen Geschäftsideen. Aber auch für sozial innovative Projektideen wollen wir in einem breiten Netzwerk weiter arbeiten. Die kommunale Ebene bietet dabei auch die Möglichkeit, Prototypen und Piloten schneller zum Leben zu erwecken.

Auf der digitalen Kollaborations-Plattform kann weiter, in Kooperation mit anderen Akteuren an den Ideen gearbeitet werden. In den folgenden Terminen können erste Ideen wieder aufgenommen werden und auch unter der Perspektive weiterer thematischer Handlungsfelder betrachtet werden.

Ansprechpartner

Dr. Arne Elias
Leitung Social Innovation Center, Stiftungsportal

T: 0231 50 2 48 07
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Andrea Schubert
Leitung Gründen

T: 0231 50 2 92 24
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Friedrich-Wilhelm Corzilius
Leitung Kundenservice

T: 0231 50 2 92 22
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