Beratungsstellen im Ruhrgebiet planen Aktionstag für Rechte von Lieferdienst-Fahrern
DORTMUND. Der Runde Tisch der Beratungsstellen Arbeit im Westfälischen Ruhrgebiet ist am vergangenen Donnerstag in den Räumen der Wirtschaftsförderung Dortmund zu seiner jüngsten Sitzung zusammengekommen. Die Vertreterinnen und Vertreter der Einrichtungen aus Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna nutzten das Treffen für einen intensiven Erfahrungsaustausch über die aktuelle Situation in der regionalen Beratungspraxis.
Die Arbeit der Beratungsstellen, die durch finanzielle Mittel des Landes und der Europäischen Union unterstützt wird, ist zunehmend von komplexen Fragestellungen geprägt. Nach Angaben der Beteiligten nehmen Beratungen zu spezifischen arbeitsrechtlichen Themen sowie Fälle von mutmaßlicher Arbeitsausbeutung einen immer größeren Stellenwert in den täglichen Gesprächen ein.
Um auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen und gezielt über gesetzliche Arbeitsrechte aufzuklären, planen die Beratungsstellen Arbeit des Westfälischen Ruhrgebiets eine gemeinsame Initiative. Als Rahmen soll der kommende Tag der menschenwürdigen Arbeit am 7. Oktober 2026 dienen.
Für diesen Aktionstag ist eine Demonstration in Dortmund geplant, die sich primär an sogenannte Rider – die Fahrerinnen und Fahrer von Lieferdiensten – richtet. Ziel der Veranstaltung ist es, die Öffentlichkeit für die Arbeitsbedingungen in dieser Branche zu sensibilisieren und den Beschäftigten Informations- und Hilfsangebote direkt zugänglich zu machen.
Weiterführende Informationen zu den Beratungsstellen Arbeit Westfälisches Ruhrgebiet unter Beratungsstellen Arbeit - Regionalagentur Westfälisches Ruhrgebiet.