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09.07.2015

Dortmund ist wachsendes Dienstleistungszentrum

Dortmund wächst und hat sich in den vergangenen Jahren immer stärker vom Industriestandort zu einem modernen Dienstleistungszentrum gewandelt. Diese Entwicklung lässt sich auch an den Zahlen der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen (NRW) ablesen, teilt die Wirtschaftförderung mit. Das statistische Landesamt Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) hat ermittelt, dass im Jahr 2013 die Zahl der Erwerbstätigen am Arbeitsort auf nun 314.500 angestiegen ist. Der Zuwachs ist insbesondere im Dienstleistungsbereich entstanden. Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Erwerbstätigen in Dortmund im Dienstleistungsbereich um 18,9 Prozent auf 267.400 Erwerbstätige gestiegen. Landesweit erreicht Dortmund damit einen Spitzenwert in der Top 3 unter den kreisfreien Städten.

Seit dem Ende der 1990er Jahre hat sich Dortmund immer mehr zu einem ökonomischen „Tausendfüßler“ mit einer technologieorientierten mittelständischen Struktur entwickelt. Dies ist der Hauptgrund für die dynamische Beschäftigungsentwicklung in Dortmund. Diese Entwicklung lässt sich auch an der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse (der größten Teilmenge der Erwerbstätigen) in Dortmund ablesen: Erstmals seit 1983 erreichte Dortmund bereits in 2013 wieder das Beschäftigungsniveau der damaligen Zeit, als Kohle, Stahl und Bier noch einen hohen Anteil an der Dortmunder Wirtschaftsleistung hatten.

Die Wirtschaftsförderung verweist darauf, dass mit den aktuell vorgestellten Ergebnissen erstmals Zeitreihen für die Jahre 2000 bis 2013 verfügbar sind. Die besonderen Gewinner des Beschäftigungsanstiegs sind die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen. Der Anteil der Hochqualifizierten (Akademikerquote) beträgt in Dortmund 13 Prozent und liegt damit über dem bundesdeutschen Mittelwert von 9,7 Prozent. Dies entspricht dem längerfristigen Trend am Arbeitsmarkt in Dortmund aber auch bundesweit, demzufolge insbesondere die hochqualifizierten und akademischen Berufsfelder erhebliche Beschäftigungsgewinne verzeichnen, während gleichzeitig die Stellen für Helfer und Einfacharbeiten zurückgehen.

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