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06.03.2017

Soziale Innovation made in Dortmund

Soziale Innovation bedeutet vor allem neue Wege zu finden, wie eine Stadtgesellschaft sich zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen weiterentwickeln kann. Daraus können kommunale oder soziale Projekte, aber auch neue Geschäftsmodelle für Unternehmen oder Startups entstehen. Das neue Kommunale Labor sozialer Innovation "KoSI-Lab" wird ein Ort sein, an dem diese aktuellen stadtgesellschaftlichen Fragestellungen bearbeitet werden. Partner in diesem innovativen Projekt sind die Dortmunder Sozialforschungsstelle (sfs) der TU Dortmund, die Wirtschaftsförderung Dortmund, das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung sowie die Partnerstadt Wuppertal mit dem Wuppertal Institut.

Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, sieht in dem innovativen Projekt eine große Chance, soziale Innovation für Dortmund voranzubringen: "Hier kommen Bürger, Verwaltung, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft auf Augenhöhe zusammen. In dem KoSI-Lab wird nicht theoretisch geforscht, sondern unterschiedlichste Akteure zusammengebracht, um Themen wie den demographischen Wandel, nachhaltige Stadtentwicklung oder die Schaffung neuer Beschäftigungsmöglichkeiten ganz konkret und praktisch zu bearbeiten. Soziale Innovation made in Dortmund bedeutet, gute Ideen zu entwickeln und auch umzusetzen."

In Dortmund wird vor allem letzteres Themenfeld bearbeitet: Wie können Schulen und Ausbildungsbetriebe besser miteinander kooperieren? Welche neuen Qualifikationsanforderungen werden benötigt? Wie können in der Stadt mehr und vor allem auch einfache Arbeitsplätze geschaffen werden? Die Partnerstadt Wuppertal entwickelt Ansätze weiter, die bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt stärken sollen.

"Gemeinsam mit unseren Projektpartnern werden wir beobachten, inwiefern die Labore dabei unterstützen, dass Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Stadtverwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft neue Strategien für die Zukunft erarbeiten", erläuterte Verbundkoordinator Jürgen Schultze von der sfs der TU Dortmund.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt in der Projektlinie "Kommunen innovativ" mit 1 Million Euro. Diese unterstützt Kommunen, die im Verbund mit Wissenschaft nachhaltige Strategien für Ortsentwicklung, Infrastruktur und öffentliche Dienstleistungen erforschen und anwenden. Dieses Labor lebt vom Mitmachen. Die Stadtgesellschaft in Dortmund und Wuppertal ist eingeladen, sich an der Entwicklung der KoSI-Labs zu beteiligen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.kosi-lab.net

Ihre Ansprechpartner:

Robert Litschke
Pressesprecher

T: 0231/50 2 92 00
F: 0231/50 2 37 17
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