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13.12.2016

Industrieunternehmen aus der Region Ruhr stellen sich der Zukunft:

Bereits 150 Unternehmen nutzten das Netzwerkangebot von In|Die RegionRuhr

Um die regionale Wirtschaft bei den Herausforderungen und Fragen zum Thema Industrie 4.0 individuell zu unterstützen, haben sich die Produktionsstandorte Dortmund, Bochum, Hagen, Herne sowie der Ennepe-Ruhr-Kreis im April 2016 zu dem Kooperationsprojekt "In|Die RegionRuhr – Innovationsnetzwerk für Industrie und Dienstleistung" zusammengeschlossen. Hierdurch steht den örtlichen Unternehmen ein breites Unterstützungsangebot zur Verfügung. Die Partner des Netzwerkes zogen bei der heutigen Lenkungskreissitzung eine durchweg positive Bilanz.

Schlagworte wie "Digitalisierung" und "Industrie 4.0" sind heute in aller Munde. Was aber genau bedeutet Digitalisierung, welche Chancen bietet sie dem Mittelstand tatsächlich und wie können Unternehmen konkret von ihr profitieren? Das Leistungsspektrum des Netzwerkes ist sehr vielschichtig und lässt sich grob in den tragenden Säulen "Informieren", "Vernetzen" und "Coachen" zusammenfassen. Das Besondere: Alle Maßnahmen und Angebote, die sich in den drei Säulen wiederfinden, sind für die Unternehmen kostenfrei und orientieren sich an deren individuellen Bedarfen. Dabei werden die Unternehmen genau dort abgeholt, wo sie im Digitalisierungsprozess gerade stehen und es gibt keine Standardlösung. Ein Beispiel hierfür stellt der InnoScheck.RUHR dar, den interessierte Unternehmen aus der Region seit Oktober beim Netzwerk beantragen können und hierüber ein kostenfreies Individual-Coaching erhalten. Bereits sechs Unternehmen konnten von dem neuen Beratungsgutschein im Gegenwert von bis zu 5.000 Euro Gebrauch machen.

Martin Münker, General Manager der diondo GmbH mit Sitz in Hattingen erhielt für sein Unternehmen als einer der Ersten die umfangreichen Beratungsleistungen und resümiert: "Der InnoScheck.Ruhr hilft dabei, aus Ideen innovative Produkte zu generieren. Das Netzwerk bringt Unternehmen aus der Region zusammen, die gemeinsam viel mehr bewegen können als die Summe der einzelnen Akteure."

Bei der heutigen Lenkungskreissitzung präsentierten die Netzwerkpartner, zu denen neben den Wirtschaftsförderungen der Standorte, auch die Industrie- und Handelskammern aus Bochum und Dortmund sowie die Handwerkskammer Dortmund angehören, ein positives Zwischenergebnis.

Herr Wulf-Chistian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund und Mitglied des Lenkungskreises fasst zusammen: "In der Region Ruhr gibt es einen hervorragenden Mix von sehr erfolgreichen Industrieunternehmen, innovativen Dienstleistern, renommierten Hochschulen und namhaften Forschungseinrichtungen. Insofern befinden wir uns in einer sehr guten Ausgangslage für den Prozess der Digitalisierung."

Sowohl das Innovationscoaching als auch die weiteren Netzwerkangebote werden von der regionalen Wirtschaft intensiv genutzt. So haben seit April bereits über 150 Unternehmen das Netzwerk für sich als Unterstützungspartner erkannt und das Angebot genutzt. Lenkungskreis-Mitglied Jürgen Isselmann, Abteilungsleiter bei der Handwerkskammer Dortmund für Grundsatzfragen der Wirtschaftsförderung konkretisiert: „Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse in den Unternehmen ist bereits in vollem Gange. Sei es mit Blick auf die Kundenbeziehungen und Wertschöpfungsketten, sei es mit Blick auf die Technologien und Techniken. Kein Handwerk ist beim Thema Digitalisierung außen vor. Was aber variiert, ist das Tempo der Umsetzung. Mit diesem Projekt wollen wir den Unternehmen gezielt Hilfestellungen anbieten, um sie in diesem Veränderungsprozess noch wettbewerbsfähiger zu machen.“ Bei der gemeinsamen Diskussion der Partner wurde nochmals besonders auf die Chancen der Digitalisierung hingewiesen.

Der Vorsitzende des Lenkungskreises und Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, Thomas Westphal, sagt in diesem Kontext über die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Unternehmen: "Die Digitalisierung ermöglicht unseren Mittelständlern ihre erfolgreichen Geschäftsmodelle effizienter zu gestalten und somit ihre Position im globalen Wettbewerb weiter zu stärken. Die Anwendungsmöglichkeiten sind dabei ähnlich vielfältig, wie die Unternehmenslandschaft in der Region. Fernab von Pauschallösungen gestalten wir diesen Prozess aktiv mit."

Die Bereitstellung der kostenfreien Angebote ist aufgrund einer finanziellen Unterstützung des Netzwerkes durch Mittel des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen noch bis zum Frühjahr 2019 möglich.

Interessierte Unternehmen können unter www.regionruhr.de weitere Details zu den Netzwerkangeboten erfahren.

Pressekontakt In|Die RegionRuhr:
Anna-Sophie Bettmann
Wirtschaftsförderung Dortmund
Projektkoordination - In|Die RegionRuhr
Ostwall 60
44122 Dortmund
Tel.: + 49 (0) 231 50 22 658
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Ihre Ansprechpartner:

Robert Litschke
Pressesprecher

T: 0231/50 2 92 00
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