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08.11.2016

Arbeitsplätze und Aufenthaltsqualität: Hafenquartier an der Speicherstraße wird als Zukunftsstandort entwickelt

In der Speicherstraße - dem Hafenquartier zwischen Stadthafen und Schmiedinghafen - werden in Zukunft Büros, Gastronomie, ein Bildungs- und Begegnungszentrum und Gründungsunternehmen mit digitalem Schwerpunkt entstehen. Möglich wird dies durch eine zu erwartende millionenschwere Städtebauförderung. Oberbürgermeister Ullrich Sierau sieht durch den Umbau der Speicherstraße wichtige Impulse für das Projekt "Nordwärts". "Die Speicherstraße liegt in der Gebietskulisse von Nordwärts. Durch die Entwicklung des Quartiers wird ein neuer innerstädtischer Arbeits- und Aufenthaltsraum entstehen, direkt am Wasser gelegen und sehr attraktiv", sagt Sierau. Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, ergänzt: "Durch den angestrebten Nutzungsmix für Gastronomie, Handel, Dienstleistungen und industrielle Zwecke wird es Platz für 4000 neue Arbeitsplätze geben."

Beim Umbau des Hafenquartiers Speicherstraße arbeiten die Stadt und die Dortmunder Hafen AG Hand in Hand: Während sich die Stadt mit dem südlichen Abschnitt (Bereich Stadthafen) befasst, kümmert sich die Dortmunder Hafen AG um die nördliche Speicherstraße (Schmiedinghafen). Die Planung und Entwicklung der südlichen Speicherstraße wird von der Wirtschaftsförderung unter den beteiligten Fachbereichen federführend koordiniert.

In der Speicherstraße 15 wird das Projekt „Heimathafen“, das integrative Bildungs- und Begegnungszentrum, in 2017 vorbereitet und in den beiden Folgejahren umgesetzt. Teil des Förderantrags ist auch die Umgestaltung der öffentlichen Wegeflächen. Der sieht unter anderem die Gestaltung des Raumes am Santa Monika Anleger, der südlichen Promenade und des zentralen Platzes zwischen den Gebäuden Speicherstraße 2 und 10 vor. Erste sichtbare bauliche Maßnahmen wird es im Bereich der südlichen Speicherstraße geben, dort wo auch die wichtige Brückenfunktion zur Nordstadt und Zentrum liegt. Die Kanalbauarbeiten in der Speicherstraße sollen im März 2017 beginnen und voraussichtlich sechs Monate dauern.

Die Wirtschaftsförderung strebt die Errichtung eines Gründungscampus in der Speicherstraße 10-12 an. Das derzeitige Lagerhaus soll umgebaut und sämtliche Gründungsangebote der Stadt Dortmund und auch externer Partner gebündelt werden. Hier soll ein Gründungszentrum für neue Ideen aller Branchen, im Besonderen aber die digitale Wirtschaft aufgebaut werden. Im Digitalquartier Hafen sollen sich im Umfeld der Speicherstraße 10-12 Firmen mit entsprechenden Kompetenzen ansiedeln. Dadurch entsteht ein in Deutschland einzigartiges Konzept. Die Wirtschaftsförderung betreibt dieses Projekt getrieben durch die Gründungsförderung von 2016 – 2021, danach geht das Projekt in den Regelbetrieb über. Die Umbauarbeiten werden bis Mitte des kommenden Jahres ausgeschrieben sein.

Der Planung der Dortmunder Hafen AG sieht eine großflächige Entwicklung der nördlichen Speicherstraße bis zur Schäferstraße vor (Schmiedinghafen). Zudem bezieht die Planung die Entwicklung des Grundstücks Tankweg 50 mit ein. Die in Zusammenarbeit zwischen der Dortmunder Hafen AG und dem Büro Gerber Architekten erstellte Konzeptstudie sieht die Neuordnung der in die Jahre gekommenen Gewerbeimmobilien auf der Ostseite der Speicherstraße vor. Durch eine Versetzung der nördlichen Speicherstraße um rund 20 Meter in Richtung Osten werden größere Flächen für moderne und attraktive Neubauten erschlossen, die sich bis zur Einmündung Speicherstraße/Schäferstraße ziehen. So entsteht eine Riegelbebauung unterschiedlicher und architektonisch anspruchsvoller Gewerbeimmobilien. Für die Nutzung im Erdgeschoss bieten sich Gastronomie, Handel, Dienstleistungen oder industrielle Zwecke an.

Flankiert wird das neue Hafenquartier von einer wasserseitigen Promenade, die ihren Ursprung in der südlichen Speicherstraße in Höhe des Santa Monika Anlegers hat und das verbindende und prägende Element für die Entwicklung der gesamten Speicherstraße als Einheit ist. Entlang des Kanals ist eine Hafenpromenade geplant, die die Zugänglichkeit zum Wasser gewährleistet sowie die Erlebnisqualität des Dortmunder Hafens steigert. Die Entwicklung beider Planungsgebiete geschieht in enger Abstimmung zwischen Stadt und Hafen AG.

Ihre Ansprechpartner:

Robert Litschke
Pressesprecher

T: 0231/50 2 92 00
F: 0231/50 2 37 17
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