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07.11.2016

Vier Dortmunder Unternehmen erhalten 2016 das bundesweit verliehene Total E-Quality Prädikat – jetzt 14 Prädikate

Immer mehr Dortmunder Unternehmen engagieren sich für Chancengleichheit im Beruf. Sichtbarstes Zeichen: das Prädikat Total E-Quality. Der Continentale Versicherungsverbund, die EDG Entsorgung Dortmund GmbH, der Pumpenhersteller WILO SE, die zu den Großen ihrer Branchen zählen, und das eher kleine Hotel Esplanade erhalten die Auszeichnung in diesem Jahr am 8./9. November in Nürnberg. WILO SE und das Hotel Esplanade konnten zudem das Zusatzprädikat für Diversity erwerben. Die Vier trafen sich vorab im Hotel Esplanade zum Pressegespräch mit Vertretern der Wirtschaftsförderung. „Mit 14 Prädikatsträgern insgesamt ist Dortmund jetzt Spitzenreiter in NRW, noch vor Düsseldorf“, sagt Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung.

Denn Dortmunder Firmen haben erkannt: das Prädikat macht sie als Arbeitgeber attraktiv. Schließlich verleiht der Total E-Quality Deutschland e.V. es nur an Firmen, die Gleichstellung von Frauen und Männern tatsächlich vorbildlich in ihrer Personal- und Organisationspolitik umsetzen. Dabei geht es um die gezielte Qualifizierung und Ausbildung von Frauen in technischen Berufen, Gleitzeit, Zeitkonten, Homeoffice, betriebliche Kinder- und Notfallbetreuung oder ihre Unterstützung in Vorstand und Aufsichtsrat.

„Gerade im Kampf um die besten Köpfe ist das Prädikat ein wichtiger Wettbewerbsvorteil, es motiviert und bindet Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erleichtert die Rekrutierung neuer“, sagt Westphal. „Und viele Prädikatsträger machen auch den Standort attraktiver: In einer Stadt, in der sich qualifizierte Fachkräfte wohlfühlen, fällt es leichter, neue Firmen anzusiedeln.“

Der Spitzenplatz in NRW ist auch ein Resultat der Kampagne „Total E-Quality in der Metropole Ruhr“: Seit 2013 beraten und unterstützen das Kompetenzzentrum Frau & Beruf, Frau.Innovation.Wirtschaft, das Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund und das Dortmunder Forum Frau und Wirtschaft e.V. (dffw) vor allem mittlere und kleinere Unternehmen bei der Bewerbung für das Prädikat. „Die Kampagne ist ein Anreiz für Unternehmen, sich mit dem Thema Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit auseinanderzusetzen“, berichtet Dr. Monika Goldmann vom dffw. Weitere Unternehmen arbeiteten bereits daran, sich im nächsten Jahr zu bewerben.

Das größte Lob gebührt jedoch den neuen Prädikatsträgern selbst. Ihre Personalleiter erläutern, warum sie sich systematisch für Chancengleichheit engagieren:

Der Continentale Versicherungsverbund
„Mit dem Prädikat wollen wir bei Bewerbern und Mitarbeitern das Bewusstsein für unsere bereits implementierten Aktivitäten stärken und unsere Chancen als Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt verbessern“, erklärt Personalleiter Volker Hempel.

EDG Entsorgung Dortmund GmbH
„Mit unserer gezielten Förderung von Frauen, vor allem weiblicher Auszubildender, sind wir auf dem richtigen Weg“, so Personalleiterin Silvia Linke. „Eine chancengerechte Personalbeschaffung und -entwicklung motiviert und bindet Mitarbeiter und macht es leichter, neue zu gewinnen.“

WILO SE
„An unseren deutschen Standorten werden Mädchen und Frauen in der Ausbildung und im Berufsleben bereits seit vielen Jahren erfolgreich gefördert. Nun haben wir die Förderung von Diversity und Chancengleichheit in unsere globale Personalstrategie integriert, um die erfolgreiche Zusammenarbeit von 92 verschiedenen Nationalitäten in der Wilo Gruppe weiter zu intensivieren. Deshalb sind wir auf das Zusatzprädikat Diversity besonders stolz.“ erläutert Personalleiter Dr. Patrick Niehr.

Hotel Esplanade
„Das Prädikat hilft mir zu zeigen, dass wir ein Hotel sind mit Seele, großem Verantwortungsbewusstsein und einer Führung, die verschiedenste Kulturen integriert. Die Mitarbeiter sind unser größtes Kapital“, sagt Katja Kortmann, die stellvertretende Hoteldirektorin. „Zudem sollten sich gerade vermehrt kleinere Privatunternehmen für das Prädikat bewerben. Gute Betriebsführung hängt nicht von der Größe eines Unternehmens ab.“

Ihre Ansprechpartner:

Robert Litschke
Pressesprecher

T: 0231/50 2 92 00
F: 0231/50 2 37 17
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