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02.11.2016

Sondervermögen TechnologieZentrumDortmund legt Wirtschaftsplan vor: Ausgeglichenes Jahresergebnis auch für 2017 in Sicht

Das Sondervermögen TechnologieZentrum Dortmund ist finanzieller und infrastruktureller Träger der Technologieförderung der Stadt Dortmund. Die Betriebsleitung, bestehend aus Stadtkämmerer Jörg Stüdemann und Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, legte im Verwaltungsvorstand heute den Wirtschaftsplan 2017 des als Eigenbetrieb geführten Sondervermögens vor.

Das Sondervermögen ist als „Investitionsholding“ für Projekte im Technologiepark und an weiteren Standorten in Dortmund ein wichtiger Faktor für eine Arbeitsplatz schaffende Infrastruktur für Technologieunternehmen. Die aktuellste Studie der Universität Münster zeigt, dass gegenwärtig über 10 000 Menschen im Technologiezentrum und Technologiepark beschäftigt sind und die Bruttowertschöpfung rund 920 Millionen Euro beträgt.

Der Wirtschaftsplan des Sondervermögens TechnologieZentrum Dortmund ist strukturell defizitär. Hintergrund dafür ist, dass die gesamte Infrastrukturfinanzierung des Ziel 2 Förderprogramms systemimmanent als Zuschusseinrichtung angelegt ist. Durch den geleisteten Eigenanteil lässt sich hieraus ablesen, wie hoch der Beitrag der Stadt zur Finanzierung technologieorientierter Infrastruktureinrichtungen ist. Das Sondervermögen agiert als Zuschussempfänger nicht gewinnorientierter Strukturförderungen des Landes und kofinanziert die Projekte mit dem städtischen Eigenanteil.

Seit Bestehen des TechnologieZentrums Dortmund 1985 wurden insgesamt 210 Millionen Euro investiert. In den geförderten Infrastruktureinrichtungen wurden in der Folge mehr als 850 Millionen Euro als private Investitionen der Wirtschaft generiert. Laufende Ersatz-, Ergänzungs- und Erweiterungsinvestitionen sorgen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung des Technologieparks.

Auch das Sondervermögen profitiert von der weiterhin positiven wirtschaftlichen Entwicklung und geht von einer weiterhin steigenden bzw. guten Auslastung in den Zentren aus. Dies lässt auch für 2017 ein positives Jahresergebnis erwarten.

Künftig wird der Arbeitsschwerpunkt einerseits in der Sicherung und in der technologischen Weiterentwicklung der bestehenden Infrastruktureinrichtungen liegen. Andererseits sind für die Zukunft weitere Zentren geplant. Eines ist dabei bereits in der Realisierungsphase. Der „clean-port“ im Gebiet des Dortmunder Hafens mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 19 Millionen Euro wird voraussichtlich bis Ende 2018 soweit fertig gestellt sein, dass ein Regelbetrieb erfolgen kann. Der „clean-port“ soll als Bestandteil des Projektes „Nordwärts“ einen Beitrag zur strukturellen Verbesserung der Nordstadt leisten.

Für 2017 zeichnet sich eine steigende Auslastung in den Kompetenzzentren ab. Im Zentrum für Produktionstechnologie ist die Kapazitätsgrenze aktuell erreicht. Deshalb wird dem Rat der Stadt vorgeschlagen, einer Erweiterungsinvestition zum Ausbau des Angebotes insbesondere für KMU – kleinere und mittlere Unternehmen - zuzustimmen. Diese erwartete zunehmende Auslastung erfolgt durch den Einzug weiterer Start-up-Unternehmen, durch die erfreulich positive Entwicklung von Unternehmen, die bereits in den Kompetenzzentren ansässig sind, aber auch durch den Zuzug bereits bestehender Unternehmen an den Standort Dortmund.

Auch für 2017 soll durch konsequente Bewirtschaftung ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Damit setzen Stadtkämmerer Jörg Stüdemann und Wirtschaftsförderer Thomas Westphal positive Akzente zur Haushaltsentlastung.

Ihre Ansprechpartner:

Robert Litschke
Pressesprecher

T: 0231/50 2 92 00
F: 0231/50 2 37 17
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