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17.05.2016

Kontinuität in Technologieförderung – Sondervermögen Verpachtung Technologiezentrum Dortmund legt Jahresabschluss 2015 vor

Das Sondervermögen „Verpachtung Technologiezentrum Dortmund“ (SVTZ) ist ein wichtiges Instrument der Technologieförderung der Stadt Dortmund. Das SVTZ wird wie ein Eigenbetrieb geführt. Die Betriebsleitung, bestehend aus Stadtkämmerer Jörg Stüdemann und Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, legte jetzt den Jahresabschluss 2015 vor.

Die Wirtschaftsregion Dortmund hat in den letzten Jahrzehnten einen umfassenden Strukturwandel vollzogen. Wichtige Impulsgeber für diesen Strukturwandel sind das TechnologieZentrum Dortmund und der TechnologiePark Dortmund. Mit rund 350 Betrieben und 10.200 Mitarbeitern ist der TechnologiePark Dortmund inzwischen eine zentrale Einrichtung in der Forschungs- und Entwicklungslandschaft des östlichen Ruhrgebiets.

Das Sondervermögen agiert als Zuschussempfänger nicht gewinnorientierter Strukturförderungen des Landes sowie der Europäischen Union und kofinanziert die Projekte mit dem städtischen Eigenanteil. „Für den Standort Dormund wird eine nachhaltige Rendite vor allem über Sekundäreffekte erzielt“, so Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. „Durch die wirtschaftlichen Aktivitäten des TechnologieParks fließen über 39 Millionen Euro Steuereinnahmen pro Jahr in die Kassen der Stadt Dortmund und die Umlandregionen.“

Das Jahresergebnis des Sondervermögens „Verpachtung Technologiezentrum Dortmund“ ist strukturbedingt defizitär angelegt und Verluste können nur langfristig in positive Ergebnisse geändert werden. So werden inzwischen in einigen Geschäftsbereichen des Sondervermögens regelmäßig bei guter Auslastung Überschüsse erzielt, die helfen, strukturell bedingt Defizite aus anderen Geschäftsbereichen aufzufangen. Bedingt durch zunehmende Erlössteigerungen in den Kompetenzzentren und durch geringere Betriebsausgaben wurde ein Jahresüberschuss von rd. 376.000 Euro realisiert (Vorjahr: 69.000 Euro Gewinn).

Alle Kompetenzzentren sind erfolgreich am Markt platziert. Jedoch entwickeln sich die Auslastungen aufgrund von Insolvenzen, Firmenverlagerungen und den Auszug von Firmen in den einzelnen Kompetenzzentren unterschiedlich. Ein kurzfristiger Ersatz ist nicht verfügbar. So hat es in den vergangenen Jahren nur wenige Neugründungen von Unternehmen im Bereich Mikrosystemtechnik gegeben. Dies führt zu einem nicht zufriedenstellenden Geschäftsverlauf in diesem Kompetenzfeld. Hier werden vielfältige Maßnahmen ergriffen, um neue Unternehmen zu akquirieren und anzusiedeln. Ziel ist, wieder wirtschaftliche Auslastungsgrade in den Kompetenzzentren zu erreichen. Dagegen sind die Kompetenzzentren im Bereich der Biomedizin und Produktionstechnologie zunehmend belegt, was sich auch ergebniswirksam in dieser Formfortsetzt.

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Robert Litschke
Pressesprecher

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