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05.05.2017

Kreative Interdisziplinarität zweier Branchen

Prof. Dr. Marc Hassenzahl, Professor für "Ubiquitous Design/Erlebnis und Interaktion" an der Universität Siegen Foto: Wirtschaftsförderung Dortmund

Bei der Veranstaltung des Branchenverbands bitkom mit der Wirtschaftsförderung Dortmund „Design meets IT“ kamen heute über 200 Experten aus dem Bereichen IT, Produktentwicklung und Design aus der Region und ganz Deutschland im Dortmunder U zusammen. Alle bewegte die Frage, wie gutes Design für den Kunden heute gelingen kann. Da die Vorgehensweisen aus der Produktentwicklung nicht passungsgleich auf die IT-Branche übertragen werden können, diente das Event zum Austausch der beiden Branchen. Es galt herauszufinden welche Handlungsvorschläge des Designs für die IT-Branche in Zukunft nutzbar sind.

Nahezu alle Produkte, die heutzutage verwendet werden, wurden aktiv gestaltet oder designt. Zahlreiche Unternehmen erklären hochwertiges Design sogar zum Kern ihrer Marke. Bekannte Beispiele finden sich unter anderem in der Automobilindustrie oder auch in der Konsumgüterindustrie. Dieser Trend findet in den letzten Jahren auch zunehmend Einzug in die IT-Branche. Jedoch nur fünf Prozent der bestehenden Informatikstudiengänge können einen Designbezug vorweisen. Es zeigt sich, dass gutes Design geübt sein will und zahlreiche Herausforderungen mit sich bringt.

Nach der Begrüßung durch Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, zeigten sechs Experten in Form von 30-minütigen Impulsvorträgen aus dem Bereich Design und Produktentwicklung, wie gutes Design gelingen kann. Zu den Impulsgebern gehörten u.a. Andreas Enslin, Chefdesigner bei Miele, Prof. Dr. Marc Hassenzahl, Professor für "Ubiquitous Design/Erlebnis und Interaktion" an der Universität Siegen, Uwe Kemker, Chefdesigner bei Vorwerk, sowie Bernd Wiesenauer, Chefdesigner bei Bosch. Über die Herausforderung, wie eine erfolgreiche Produktentwicklung auf die IT-Branche übertragen werden kann, wurde in einer anschließenden Podiumsrunde vielseitig diskutiert. Angestoßen durch die vielseitigen Beiträge konnten sich während des ganzen Tages die über 200 Teilnehmer über den Designaspekt in der IT-Branche austauschen und konstruktives Networking betreiben.

Die Veranstaltung Design meets IT wurde durch eine Kooperation von Bitkom in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, adesso AG, IREB e.V., Untrouble GmbH und der Wirtschaftsförderung Dortmund möglich.

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