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Neue einfache Arbeit für mehr Beschäftigung!

Der Aufbau von neuen Helferarbeitsplätzen und die verbesserte Integration von Arbeitslosen unter 25 Jahren sind die Hauptziele der Wirtschaftsförderung für die Belebung des Dortmunder Arbeitsmarkts. Um dies voranzutreiben, arbeiten die verschiedenen Interessengruppen am Konzept „Neue Arbeit - Ökonomie vor Ort“ partnerschaftlich zusammen.

Neue einfache Arbeit

Das Wachstum der Beschäftigung in Führungspositionen führt nicht automatisch zum Abbau von Arbeitslosigkeit. In Dortmund ist die Zahl der Hochqualifizierten in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, die Arbeitslosigkeit ist aber weiterhin überdurchschnittlich hoch. Für geringqualifizierte Arbeitslose sind die Möglichkeiten am Arbeitsmarkt bislang begrenzt. Gründe sind der Anstieg der Qualifikationsanforderungen sowie die Wirkung des demographischen Wandels. Joachim Beyer, Leiter der Bereiche Arbeit & Qualifizierung bei der Wirtschaftsförderung, erklärt: „Neben den Instrumenten der Qualifizierung und der Ansiedlung von Unternehmen geht es um die Entwicklung eines Integrationsarbeitsmarktes.“

Das Konzept „Neue Arbeit – Ökonomie vor Ort“ baut auf mehreren Säulen auf und wird mithilfe von Bundes- und Landesbehörden umgesetzt: Für an- und ungelernte Kräfte sollen neue Arbeitsplätze entstehen, gleichzeitig Minijobs langfristig in sozialversicherungspflichtige Stellen umgewandelt werden.

Die Wirtschaftsförderung setzt zudem auf Prävention: Jugendarbeitslosigkeit wird mit dem Ausbau der allgemeinen und beruflichen Bildung entgegnet. Neben einer Jugendberufsagentur wird künftig ein Konzept zu einer Technischen Haupt-/Gesamtschule entwickelt. „Nur wenn wir auch die Arbeitnehmerschaft von morgen stärker in den Fokus nehmen, wird es uns auf Dauer gelingen, der strukturellen Arbeitslosigkeit etwas entgegenzusetzen und die Jugendarbeitslosigkeit zu senken“, formuliert Joachim Beyer.

Aus der Praxis: Studie "Wichtiger als gedacht?! - Einfacharbeitsplätze

Welche Bedeutung diese Arbeitsplätze heute für die Unternehmen vor Ort haben, welche Perspektiven sie für Menschen mit niedriger Qualifikation bieten und welche Unterstützungsbedarfe Beschäftigte und Unternehmen haben, untersuchte die Wirtschaftsförderung Dortmund in Kooperation mit der Soziale Innovation GmbH und der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund sowie mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Hamm im Projekt „Einfacharbeitsplätze pro Beschäftigung“. Die Untersuchungsergebnisse wurden in der Studie "Wichtiger als gedacht?! - Einfacharbeitsplätze: Auslaufmodell oder Beschäftigungsperspektive" zusammengefasst.

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Oliver Walter
Fachkräfteentwicklung

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