Wirtschaftsförderung Dortmund
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Der Wirtschaftsstandort Dortmund - die Wirtschaftsförderung Dortmund


NORDSTADT-BÜRO - Lokale Ökonomie

Einweihung NORDSTADT-Büro
Einweihung NORDSTADT-Büro

Das NORDSTADT-BÜRO ist die Anlaufstelle der Wirtschaftsförderung Dortmund in der Dortmunder Nordstadt. Ziel der Arbeit ist es, die lokale Ökonomie in der Nordstadt zu verbessern. Es geht um die

  • Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Einkommensmöglichkeiten,
  • Mobilisierung der Potenziale bei Betrieben,
  • Orientierung auf den "Binnenmarkt"; (Wieder-)Herstellung der lokalen Wirtschaftskreisläufe,
  • Bindung und Steigerung der Waren-, Dienstleistungs- und Finanzströme im Quartier.

Dazu werden zehn Teilprojekte aus den Förderprogrammen BIWAQ und EFRE-Ziel 2 genutzt.

Die BIWAQ-Projekte stellen sich vor:

Profilschule: Berufsorientierende Schule für Jugendliche der Nordstadt.
Jugendliche aus der Nordstadt erhalten in der Profilschule zusätzlichen Unterricht, der ihnen die Berufsorientierung und den Berufseinstieg in verschiedenen Branchen erleichtert. Vermittelt werden Kenntnisse für Berufe, in denen sie ihre Zweisprachigkeit als besondere Kompetenz nutzen können, z. B. im Bereich Außenhandel, Währungs- und Zollrecht sowie Wirtschafts-Englisch.
Technisches Jahr: Schüler aus der Nordstadt schnuppern bei technischen Berufen.  
Durch verschiedene Bildungsangebote werden die Schüler und Schülerinnen zwanglos und forschend an Technik herangeführt, um sie für technische Berufe zu interessieren. Zu den Aktivitäten zählen außerschulische Praktika, Bildungsexkursionen zu besonderen Lernorten wie Technik-Museen, Industriebetrieben sowie die Teilnahme an naturwissenschaftlichen Wettbewerben.
GründerinnenZentrum Nordstadt: Existenzgründungsberatung für Frauen
Das GründerinnenZentrum in der Bornstraße 83 ("Hannibal") ist ein Anlaufpunkt für gründungswillige Frauen und bietet Analyse-, Orientierungs-, Qualifizierungsberatung, Coaching und Begleitung für Frauen, die sich selbstständig machen möchten und dies auch umsetzen. Freie Gewerberäume im Zentrum werden zu günstigen Konditionen vermietet.
Mikrokredite: Genossenschaftlich empfohlen für Unternehmen in Dortmund
NordHand eG heißt die von der Wirtschaftsförderung Dortmund 2008 initiierte Genossenschaft, die Mikrofinanzkredite an lokale Gewerbetreibende empfiehlt. Mit dem Ziel, Mitglieder an die individuelle Bankfähigkeit heranzuführen, wird die Kreditempfehlung mit Beratung im Bereich Investition und Unternehmensplanung gekoppelt.
Qualifizierung: Weiterbildungs-Bedarfserhebung und –Beratung für kleine Betriebe stark vertretener Branchen in der Nordstadt
Die Weiterbildungsbedarfserhebung und -beratung wird in kleinen Betrieben stark vertretener Branchen durchgeführt. Spezialisierte Berater und Beraterinnen besuchen Betriebe, ermitteln gemeinsam mit den Unternehmen Bedarfe und schlagen passende Schulungen bzw. Ausbildungskurse vor. Sie helfen auch bei der Beantragung von öffentlichen Hilfen, wie z. B. Bildungsschecks und Bildungsprämien.

"NORDSTADT[PLUS] Gründen.Mikrofinanzieren.Qualifizieren = Lokale Ökonomie für die Dortmunder Nordstadt" wird im Rahmen des Bundesprogramms "Soziale Stadt – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)" aus dem Europäischen Sozialfonds, der Europäischen Union und aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert.

Kooperationspartner sind:

  • Arbeiterwohlfahrt, Unterbezirk Dortmund, (AWO)
  • Auslandsgesellschaft Deutschland e.V.
  • Deutscher Gewerkschaftsbund Östliches Ruhrgebiet
  • Dortmunder Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und Ausbildungsgesellschaft mbH (dobeq)
  • Industrie- und Handelskammer zu Dortmund
  • Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen
  • Schulverwaltungsamt der Stadt Dortmund
  • Volkshochschule Dortmund

Die EFRE-Ziel 2-Projekte stellen sich vor:

NORDSTERN Existenzgründungs-, Unternehmens- und Kooperationswettbewerb
Unternehmer und Unternehmerinnen, Existenzgründer und -gründerinnen, die in neuen Geschäftsfeldern arbeiten, zusammenarbeiten oder ein eigenes Unternehmen gründen wollen sind herzlich eingeladen, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Nach einem Erstgespräch, nach Analysen, Coachings, Workshops und Kalkulationen entsteht mit Expertenhilfe ein Geschäftskonzept, das langfristig funktioniert. Eine unabhängige Jury wählt unter den Konzepten die Sieger aus. Es winken wertvolle Geldpreise, mit deren Hilfe man sein Geschäftskonzept umsetzt.
Profilierung spezifischer Gewerbequartiere
Eigentümer und Eigentümerinnen gewerblicher Immobilien in ausgewählten Quartieren werden durch Gewerbeflächenmanager und -managerinnen unterstützt; es geht um bessere Vermietbarkeit, Sanierungsmöglichkeiten, die Nutzung von Förderprogrammen, die Verbesserung des Umfeldes und um Wege zu einer soliden Mieterstruktur. Die Mikrofinanzgenossenschaft NordHand eG und das GründerinnenZentrum unterstützen die Arbeit des Projekts. So werden die Quartiere belebt und stabilisiert.
Migrantenselbstorganisationen (MSO) und Gewerbevereine
Stark vertretene Nationalitäten, deren Angehörige Gewerbebetriebe in der Nordstadt betreiben, sind eine Zielgruppe. Bislang wirtschaftlich nicht organisierte Gruppen sollen z.B. einen Gewerbeverein gründen. Die Mitglieder können so ihre Interessen besser vertreten und erfahren mehr über Unterstützungsangebote. Auch die bereits bestehenden Gewerbevereine in der Nordstadt bedürfen der weiteren Unterstützung, damit die bestehenden Netzwerke gekräftigt und ihre Ziele weiterentwickelt werden können.
Existenzgründungs- und Firmenberatung für Migranten
Vereinigungen der Migranten und Migrantinnen (z.B. Moschee-Vereine, landsmannschaftliche Organisationen) werden angesprochen. Hier gewonnene Ansprechpartner (Ombuds-Leute), möglicherweise selbst Geschäftsleute, werden Existenzgründer und –gründerinnen aus den Vereinigungen an eine spezielle Existenzgründungsberatung vermitteln. Die dort tätigen Experten sind Helfer und Berater im Gründungsvorhaben. Tragfähige Geschäftskonzepte werden gemeinsam erarbeitet; bei notwendigen Anträgen wird geholfen und deutsches Gewerbe- und Steuerrecht wird berücksichtigt.
Übergang Schule – Beruf
Wo Beruforientierungs-Projekte enden, beginnt die Arbeit eines Case-Managers bzw. einer Case-Managerin. Gemeinsam mit den Jugendlichen werden "die letzten Meter zur Ausbildungsstelle" zurückgelegt:
- Erstellung eines persönlichen Profils und einer Suchstrategie;
- aktive Arbeits- und Ausbildungsplatzakquise; Hilfe bei Bewerbungen;
- Begleitung des erforderlichen Matching-Prozesses, z.B. bei Vorstellungsgesprächen und Eignungs-Tests;
- Initiierung und Vermittlung von notwendigen Qualifizierungen;
- Nachbetreuung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der gewonnenen Betriebe.
Eine andere Gruppe von Jugendlichen – häufig Schülerinnen und Schüler mit begrenzter Ausbildungsfähigkeit - werden schon während oder nach der Schulzeit Qualifikationen erwerben, die die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit ermöglichen.

Kooperationspartner sind:

  • STARTERCENTER NRW
  • Projekt 14plus Bildungskreis Handwerk e.V.

Investition in unsere Zukunft
Das Förderprogramm "Lokale Ökonomie und Beschäftigung Dortmunder Nordstadt" wurde aus dem EFRE ko-finanzierten Operationellen Programm für NRW im Ziel "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" 2007-2013 ausgewählt.

Logoleiste

 

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